Heute ist ein Tag des geliebten Kindes

Jemand hat mal zu mir gesagt, wenn deine Kinder was anstellen dann nimm sie in den Arm. Kinder brauchen nur Liebe. Puhh welche Herausforderung! Und doch: wie wahr!! Hast du schon mal beobachtet was in dir passiert, wenn ein Kind scheinbar was anstellt? Hast du dir selbst schon mal zugehört, in dich hineingefühlt was in diesem Moment passiert? Ich behaupte es beginnt ein Muster zu laufen, dass automatisch abläuft scheinbar ohne Steuerungsmöglichkeit.

Ich erlebe viele fordernde Situationen mit meinen Kindern und vor kurzem ist mir aufgefallen, dass ich immer gleich reagiere. Immer gleich und es funktioniert nicht. Ich dachte – eigentlich könnte ich mal was anderes probieren und egal ob es funktioniert oder nicht aber es besteht zumindest die Chance, dass es was verändert. Hat es was verändert? Ja. Zumindest, dass die Kinder einen kurzen Moment desorientiert waren, weil sie das Standardprogramm erwartet haben.

Aber was genau soll ich anders machen? Wie? Fragst du dich? Ein Versuch wäre, einen kurzen Moment still zu sein – wie die Zeit anzuhalten und fühlen und beobachten ohne etwas zu sagen oder zu tun. Einen Moment dir selbst zu gönnen, nach innen zu dir selbst. So kann es gelingen einen Impuls wahrzunehmen was zu tun ist, ganz klar, kurz und unkompliziert. Unabhängig von Erziehungsratgebern, Büchern, Eltern, … Alles je erworbene Wissen, alle je erworbene Erfahrung wirkt automatisch durch uns und wir brauchen es nicht mehr bewusst zu berücksichtigen. Wir brauchen uns keinen Stress machen, sondern nur beobachten was unser Herz, Bauch und Hirn in diesem Moment für uns bereithalten. Und vielleicht ist das in diesem Moment einfach nichts zu sagen und die Kinder nur zu umarmen (ob im Gedanken oder Real wirkt beides -wobei wenn geht Real natürlich zu bevorzugen ist). Das gilt übrigens nicht nur im Umgang mit den Kindern sondern in allen Situationen im Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Tiere, Pflanzen, Erde,….)

Ich gebe zu nicht immer einfach, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. So können neue Erfahrungen und Muster entstehen, die wieder neue Erfahrungen in diese schöne Richtung auslösen – in die Richtung uns selbst ein Stück näher zu rücken.

Alles Liebe!

Karoline Hinterreither

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